Manuel Skopniks Marathonritt zur Bestzeit - Thorsten Wienecke musste bei Halbmarathon-DM passen
Der Marathonlauf ist nicht nur eine große körperliche Anstrengung, sondern auch eine nicht zu unterschätzende mentale Herausforderung. Manuel Skopnik vom TV Refrath spürte beim Globus Marathon im saarländischen St. Wendel nach 30 km, dass die Zweite der 21,1 km Runden sehr hart werden sollten.
Während die gleichzeitig gestarteten Halbmarathon-Läufer ins Ziel liefen, war der Abstand zu den Marathon-Konkurrenten nach vorne und hinten so groß, dass er alleine auf weiter Flur war. Bei 18 Grad im Schatten, den es leider nicht gab, erlebte der 36jährige Gladbacher die Einsamkeit des Langstreckenläufers im Kampf gegen die Uhr. Mit dem eisernen Willen, endlich unter 2:45 Stunden zu laufen, verlor er nur anderthalb Minuten auf den letzten 10 Kilometern. Manuel Skopnik finishte überglücklich nach 2:43:33 Stunden. Doch es kam noch besser. Denn bei der Zeremonie der Besten wurde er hinter den schnellen Kenianern und dem Ukrainer als 8. im Gesamtklassement und drittbester Deutscher geehrt und mit einem Preisgeld belohnt. „Manuel wird bald auch unter 2:40 Stunden laufen“, ist sich sein Trainer Jochen Baumhof nach der erfolgreichen Mission sicher.
Bessere Bedingungen hatte TVR-Coach Martin Block am gleichen Tag beim 33. Paris-Marathon. In einer Läufermasse mit über 30000 Teilnehmern musste der frühere Deutsche Spitzenläufer keinen Meter ohne alleine laufen. Seine persönliche Vorgabe, die 3-Stundenmarke zu unterbieten gelang Block klar: nach 2:57:30 Stunden erreichte er als 880. das Ziel.
Dagegen trat Thorsten Wienecke, einziger Vertreter des Kreises bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften im bayrischen Aichach, etwas geknickt die Heimreise an. Er musste sein Rennen leider frühzeitig beenden, nachdem eine Fußverletzung während des Wettkampfes wieder auftrat.







