05.01.2011 18:23 Alter: 1 Jahre

Silvesterläufe: Simon Dahl rennt 15 km auf der B1 in 48 min - Julia Boye gewinnt in Gummersbach – Winterholler Zweiter in Euskirchen

„Da war Simon wohl selbst überrascht“ freute sein Coach Martin Block über sein größtes Lauftalent Simon Dahl. Der Kürtener im Trikot des TV Refrath überraschte auch die Konkurrenz beim größten Silvesterlauf auf der Bundesstraße B1 von Werl nach Soest.


In einem starken Feld von 2400 Läufern rollte Dahl aus der zweiten Verfolgergruppe das Spitzenfeld von hinten auf und finishte nach 15 Kilometern als Vierter in neuer Bestzeit nach genau 48:00 Minuten hinter Daniel Schmidt (46:43/LG Remscheid), Christan Gembke (47:05/LAZ Puma) und Fynn
Schwiegelshohn (47:37/LGO Dortmund). „Auch mit der goldenen Ananas bin ich sehr zufrieden“, freute sich der 23jährige.
Gerne hätte Andreas Winterholler seinen Lieblings-Silversterlauf in Euskirchen endlich mal gewonnen. Nach 10 km um die Steinbachtalsperre fehlten dem Triathleten nach 33:48 min nur 7 Sekunden als Zweiter zum ersten Sieg.
Bei teilweise winterlich-irregulären Bedingungen waren bei zwei weiteren Läufe am letzten Tag des Jahres TVRler auf der Piste.

Neu-Refratherin Julia Boye siegte beim schweren Crosslauf in Gummersbach über 5,4 km in 27:55 min vor Anabel Diawuoh (28:14 / Vfl Engelskirchen).
Nicht alle Refrather gaben alles auf der Merheimer Heide in Köln-Höhenberg. Mehr oder weniger „rutschten“ über 10 Kilometer Silke Schäpers nach 40:40 min als Gesamtzweite, Sandra Rabenschlag (10./46:05), Eliza Zarl (11./46:29) und Yvonne Basinski (12./47:13) ins Ziel. Die Männer vom TV Refrath belegten wie gewohnt vordere Platzierungen: Manuel Skopnik(5./35:54),Thomas Gronewold (7./36:06), Martin Koller (8./36:11), Oliver Kalmes (9./SVBG/36:16), Thorsten Wienecke (10./36:26), Arthur Ralenovsky (12./36:36) und Detlef
Jahner (19./38:24) von insgesamt rund 250 Teilnehmern beim 31. Kölner Silvesterlauf.


Weitere Ergebnisse in Köln:
10 km: Irek Meyer (37./39:47), Stephan McGuire (29./39:54), Frank Pöhler (47./42:33), Christian
Alexander (61./43:48), Michael Jacob (98./48:08), Gerhard Krüger (162./54:33)